Hans Peter Kuhn - Klangkünstler / Soundartist

 

Hans Peter Kuhn
Klangkünstler und Komponist
Sound Artist and Composer

 
Hans Peter Kuhn ist Klangkünstler und Komponist, geboren 1952 in Kiel, lebt und arbeitet er in Berlin. Im Jahre 1975 beginnt er sich professionell mit Musik und Klängen zu beschäftigen.
Sein erstes Engagement an der Schaubühne am Halleschen Ufer bringt ihn mit Peter Stein, Luc Bondy und Klaus-Michael Grüber zusammen, für die er als Tonmeister u.a. an den Produktionen "Shakespeare's Memory" und "Wie Es Euch Gefällt", "Winterreise" und "Die Wupper" beteiligt ist.
In seiner letzten Spielzeit an der Schaubühne trifft er 1978 mit Robert Wilson zusammen. Es entsteht die erste gemeinsame Produktion "Death, Destruction & Detroit", auf die noch ca. 30 weitere in den kommenden Jahren folgen sollen. Dabei beschränkt sich die Zusammenarbeit Wilson/Kuhn nicht nur auf das Theater sondern umfaßt auch Videofilme und Installationen.
Nach dem Verlassen der Schaubühne im Sommer 1979 konzentriert sich Kuhn zunehmend auf seine eigenen Arbeiten und entwickelt ein umfangreiches Œuvre. Zur Hauptsache befaßt er sich mit Klang - und Lichtinstallationen, arbeitet aber auch an Hörspielen, kleinen Performances, macht Musik für Filme - zuletzt für "Der letzte Kurier" von Adolf Winkelmann, WDR -
und auch weiterhin Musik und Klangenvironments für Theater und - seit 1989 - auch für Tänzer.
Als Auszeichnung sei besonders der "Goldene Löwe" der Biennale Venedig 1993 erwähnt, den er zusammen mit Robert Wilson für die Installation "Memory/Loss"" erhielt. 1996 war Kuhn Gastprofessor an der Justus-Liebig-Universität in Giessen.
 
Hans Peter Kuhn is a sound artist and composer. He was born in Kiel (Germany) he lives and works in Berlin. In 1975 he started his professionell career at the Schaubuehne am Halleschen Ufer in Berlin (now Schaubuehne am Lehniner Platz).
In his last season at the Schaubuehne he got together with Robert Wilson and they created "Death, Destruction & Detoit" as their first collaboration which was to be followed by about 30 other productions in the next years. These coproductions include not only theatre pieces but also videos and installations.
After Kuhn left the Schaubuehne in 1979 he concentrated more and more on his own artistic work and created since then a huge body of work. He mainly created sound- and light installations, radioplays, composed film music ("Der Letzte Kurier" by Adolf Winkelmann, WDR), and music and environments for theatre and - since 1989 - also for dance.
The most prestigious award was the "Golden Lion" of the Venice Biennale 1993 that was given to Robert Wilson and Kuhn for the installation "Memory/Loss".